Willkommen auf der CopZone!

Diese Seite ist für

- alle, die sich über den Beruf des Polizei-, Zoll-, oder Justizvollzugs-Beamten informieren möchten,
- Kollegen, die sich austauschen möchten,
- alle, die Fragen an die Beamten haben und
für alle, die sich über aktuelle polizeiliche oder zollrechtliche Themen unterhalten möchten.

Im Forum finden Sie kompetente Ansprechpartner für Ihre Fragen.

Das Forum wird zur Zeit von einem Team von 23 Polizeibeamten, Zöllnern und Justizvollzugsbeamten moderiert.

Im Bereich des Stellentausches haben Kollegen die Möglichkeit einen geeigneten Tauschpartner zu finden.

Im Chat finden Sie regelmäßig Leute zum Plaudern - einfach mal reinschauen...

Auch sonst bietet diese Seite eine Menge Informationen.

Stöbern Sie doch mal durch die Links...

Viel Spaß auf dieser Seite wünscht Ihnen das CopZone Team !

Mordfall in Freiburg vor der Aufklärung

Auf der gestrigen Pressekonferenz am 3.12.2016 in Freiburg gaben der Leitende Ermittler der "Soko Dreisam" sowie der Leiter der Staatsanwaltschaft Freiburg bekannt, dass ein Tatverdächtiger im Fall an der am 16.10.2016 vergewaltigten und getöteten 19-jährigen Studentin festgenommen wurde.

Der Tatverdächtige wurde durch ein am Tatort aufgefundenes Haar identifiziert und nach einer Kontrolle durch eine Funkstreife in Freiburg festgenommen.
Eine Untersuchung der DNA des Überprüften mit dem des Haares ergab eine Übereinstimmung, so dass durch den zuständigen Richter die Untersuchungshaft angeordnet wurde.

Bei dem Tatverdächtigen handelt sich um einen 17-jährigen Afghanen, der im Zuge der Flüchtlingswelle 2015 nach Deutschland unerlaubt eingereist ist.

Obwohl der Fall überregionale Aufmerksam erzeugte und auch in vielen großen Medienportalen und Nachrichtensendungen darüber berichtet wurde, sah sich die Tagesschau auf ihrer Internetseite nicht dazu veranlasst, darüber zu berichten.
Es erweckt den Eindruck, dass darüber nicht berichtet werden soll, um die Bevölkerung nicht weiter zu beunruhigen.

Rüstzeiten sind Dienstzeiten

Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hatte nach einer Klage von Bochumer Kontroll-und Streifenbeamten im Wach- und Wechseldienst darüber zu entscheiden, ob sogenannte Rüstzeit Dienstzeit also Arbeitszeit ist.

Bei der Rüstzeit handelt es sich um die Zeit, die ein Beamter für das Anlegen seiner Ausrüstungsgegenstände, wie z.B. Dienstwaffe, Schutzweste, Gürtel usw. benötigt.

Die Richter des 6.Senats haben am 03.November 2016 entschieden, dass diese Rüstzeiten als Dienstzeit zu werten sind.

Eine Revision wurde nicht zugelassen, über eine Nichtzulassungsbeschwerde würde das Bundesverwaltungsgericht entscheiden.

Nähere Informationen unter: www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/41_161103/index.php

Brustimplantate im Polizeidienst in Baden-Württemberg und Bayern kein Hindernis mehr

Brustimplantate bei Frauen sind aus Sicht des Landes Baden-Württemberg kein pauschales Hindernis mehr für den Polizeidienst. Eine junge Frau darf trotz der Silikonkissen ihre Ausbildung an der Hochschule für Polizei in Baden-Württemberg fortsetzen.
Das sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur.
Das Land rückt damit von seiner ursprünglichen Haltung ab.

Auch beim Verwaltungsgericht in Bayern gab es im September 2016 in einem ähnlich gelagerten Fall eine Entscheidung zugunsten der Klägerin.

Hierbei handelt es sich um eine Eilentscheidung des Gerichts. Eine Endgültige Entscheidung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

In der Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtes München heißt es:
Brustimplantate sind kein Grund, um einer Bewerberin die Einstellung in den Polizeidienst zu verweigern. Mit Beschluss vom 21. September 2016 (M 5 E 16.2726) hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts München dem Eilantrag einer Bewerberin für den Polizeivollzugsdienst stattgegeben und den Freistaat Bayern verpflichtet, diese vorläufig (bis zur gerichtlichen Entscheidung über die Klage, M 5 K 16.2730) in den Vorbereitungsdienst einzustellen.

Quellen:
dpa.de
http://www.vgh.bayern.de/media/muenchen/presse/pm_2016-09-22.pdf

Nachtrag 27.11.2016:
Auch das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat im Sinne der Klägerin entschieden. Die Entscheidung ist unter www.nrwe.de unter dem Az. 1 K 2166/14 abrufbar.

Versteckte Kamera: Was dürfen Journalisten?

Am 3.August kam es in Köln am dortigen Hauptbahnhof zu einer Kontrolle einer sich auffällig verhaltenden Person.
Dabei wurde festgestellt, dass dies ein Mitarbeiter eines Fernsehsenders ist, der verdeckt Videoaufnahmen fertigte.
Es stellte sich weiter heraus, dass dieser mit einer im Einsatz befindlichen 26-jährigen Polizeibeamtin zusammen arbeitete und diese ebenfalls verdeckte Ton-und Videoaufnahmen von Kolleginnen und Kollegen fertigte - siehe auch Diskussion im Forum

Fachjournalist und Buchautor Uwe Herzog stellt uns freundlicher Weise seine Ausarbeitung zum Thema "Versteckte Kamera: Was dürfen Journalisten?" zur Verfügung.

VERSTECKTE KAMERA: WAS DÜRFEN JOURNALISTEN?

von Uwe Herzog, Fachjournalist und Buchautor

Was für Polizisten seit jeher zum Alltag gehört, findet auch im Journalismus zunehmend Verbreitung: verdeckte Ermittlungen, im Medienjargon „investigative Recherchen“ genannt. In Köln waren jüngst Polizisten Ziel solcher journalistischer Ausspähaktionen mit versteckten Kameras und Mikrofonen. In diesem Fall ermittelt nun auch die Staatsanwaltschaft. Uwe Herzog, ehedem Co-Autor des polizeikritischen Buches „Der Apparat“ und früherer Mitarbeiter von Günter Wallraff, stellt nach den Ereignissen von Köln die Frage: Wie weit dürfen Journalisten bei ihren Undercover-Reportagen eigentlich gehen – und wo findet der zunehmend ungehemmte Einsatz versteckter Kameras und Mikrofone seine gesetzlichen und berufsethischen Grenzen...

Thüringer Polizeitelefone abgehört

Der MDR Thüringen berichtet, dass über Jahre hinweg, Diensttelefone auf einer Vielzahl von Polizeidienststellen in Thüringen heimlich aufgezeichnet und abgehört wurden.

Weitere Informationen finden Sie hier: Abhörskandal bei Thüringer Polizei

Rede des Präsidenten der Bundespolizei zu den Misshandlungsvorwürfen gegen BPOL-Beamte

Die Misshandlungsvorwürfe an Bundespolizeibeamte vom Bundespolizeirevier Hannover sind jetzt ein gutes Jahr her und doch noch, auch aufgrund der umfangreichen Berichterstattung, im Gedächtnis.
Ein knappes Jahr später im Februar 2016 und vor Veröffentlichung der Ermittlungsergebnisse, kam es zu einem lebensgefährlichen Messerangriff auf einen uniformierten Polizeibeamten am Bahnhof Hannover.
Alle Anzeichen deuten auf einen islamistischen Hintergrund der Tat.

Der Verdacht liegt Nahe, dass ein Zusammenhang zwischen der Berichterstattung und der folgenschweren Tat vorliegt.

Der Präsident der Bundespolizei Herr Dr. Dieter Romann übt in seiner Rede in Hannover Kritik an der unreflektierten Berichterstattung der Medien und die dadurch entstehenden möglichen Folgen.

Dankenswerterweise dürfen wir die Rede mit Genehmigung auf der CopZone veröffentlichen.

Einweihung Gedenkstelle

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat am 31.05.2016 im Beisein von Angehörigen der im Dienst ums Leben gekommenen Beschäftigten des Bundesinnenministeriums und der ihm nachgeordneten Behörden eine Gedenkstätte beim BMI in Berlin eingeweiht.

Alle weiteren Informationen zu der Gedenkstätte und die Rede als Videobeitrag finden Sie hier: hier klicken

Hilfspolizisten sollen zur Bekämpfung der steigenden Wohnungseinbrüche eingesetzt werden

Aufgrund der stark ansteigenden Zahl der Wohnungseinbrüche (s.a. PKS 2015) schlägt der Bundesinnenminister Herr de Maizière vor, sogenannte Hilfspolizisten einzusetzen.

Bereits in den Bundesländern Berlin, Hessen und Sachsen sind Wachpolizisten im Einsatz, die die Schutzpolizei bei ihren Aufgaben unterstützen.

Die Meinungen zum Einsatz dieser "Polizei-light" gehen weit auseinander.

Diskutieren Sie in unserem Thread und teilen sie ihre Meinung mit: --->hier klicken<---

9. Internationale Fachmesse und Konferenz für Polizei- und Spezialausrüstung in Leipzig am 07.-09.-06.-2016

Am 07.-09.06.2016 findet in Leipzig die 9. Internationale Fachmesse und Konferenz für Polizei- und Spezialausrüstung statt.

Da es sich um eine geschlossene Veranstaltung handelt, ist sie nur für Fachbesucher aus Behörden unter Vorlage des Dienstausweises zugänglich.

Schirmherr ist Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern, MdB.

Nähere Informationen und Anmeldung unter www.gpec.de

Datum: 
7. Juni 2016 - 9 - 9. Juni 2016 - 16

Blaulichtparty in Herne am 21.Mai 2016

Blaulichtparty Herne am 21. Mai 2016 ab 21:00 Uhr in der Akademie Mont-Cenis.

Karten sind unter 0174 / 536 70 30 oder 0171 / 156 36 42 erhältlich.

VVK 5,- Euro / AK 8,-Euro.

Die Blaulichtparty für Angehörige der Feuerwehr, der Polizei und den Krankenhäusern.

Ein Teil der Erlöse aus den Einnahmen wird für einen caritativen Zweck gespendet!

Auf der Internetseite www.blaulichtpartyherne.de finden Sie aktuelle Informationen rund um die Blaulichtparty Herne.

Datum: 
21. Mai 2016 - 21
Inhalt abgleichen